Jetzt neue Inliner kaufen!

Der Winter kommt – die perfekte Jahreszeit beginnt, um sich neue Inliner kaufen zu können! Das klingt abwegig, bei genauerer Überlegung ist es das aber gar nicht. Der Grund ist nämlich ganz einfach: Die Saison ist vorbei! Die meisten Leute kaufen jetzt keine Inliner, weshalb die Läden mit besonders günstigen Preisen versuchen ihre Skates trotzdem an den Mann /die Frau zu bringen. Hinzu kommt noch, dass die Hersteller bereits anfangen die Skates für die nächste Saison zu produzieren. Die Läden müssen also Platz schaffen für die neue Kollektion. Im Prinzip ist also jetzt Sommerschlussverkauf für Inlineskates!

Genau aus diesem Grund möchte ich im Folgenden ein paar grundlegende Tipps für den Kauf von Inlineskates geben.

inliner kaufen leicht gemacht

Inliner kaufen leicht gemacht: Dann ist auch Slalom-fahren kein Problem (Bild: fotologic)

Tipps für den Kauf von Inlinern

Wer sich neue Inlineskates zulegen will, sollte grundsätzlich als Erstes auf folgendes achten:

  • Verarbeitung / Komfort
  • Rollen
  • Kugellager
  • Länge der Schiene

Verarbeitung / Komfort

Die Verarbeitung und der Komfort sind hier zunächst am Wichtigsten. Mit einem schlecht sitzenden Skate wird man nicht lange Freude haben. Hier hilft es zunächst einmal die optimale Schuhgröße auszumessen. Damit ist man dann meist auf der sicheren Seite.

Wichtig ist außerdem die Verarbeitung. Deshalb rate ich z.B. oft von K2 Skates ab, da diese in den niedrigen Preisregionen nicht so gut verarbeitet sind. Die Skates besitzen oft nur eine festgenietete Schiene, die nicht gewechselt werden kann. Besser wäre eine verschraubte Aluminium-Schiene.

Rollen

Um die richtigen Inliner Rollen wählen zu können, sollte man sich zunächst überlegen, was man genau mit den Skates machen will. Möchte man viel Strecke auf verlassenen Wegen fahren, sollte man zu großen Rollen tendieren. Möchte man dagegen eher durch die Stadt heizen und/oder Slalom fahren, sollte man kleine Rollen nehmen und eine möglichst kurze Schiene für maximale Wendigkeit.

Kugellager

Die Kugellager spielen eigentlich nur eine untergeordnete Rolle auch wenn viele dieses Thema als sehr wichtig empfinden. Normale Skater werden hier aber kaum Unterschiede ausmachen können und sollten einfach nur darauf achten, dass es ein guter Hersteller (Twincam, etc.) ist. Dann kann man alles ab ABEC-7 / ILQ-7 nutzen.

Länge der Schiene

Die Länge der Schiene bestimmt die Wendigkeit der Skates, da die Rollen bei kurzer Schiene dichter zusammen sind bzw. weiter auseinander bei einer Längeren. Hier ist wieder entscheidend, was man mit den Inlinern machen möchte bzw. in welche Richtung man gehen möchte.

Fazit

Beim Inliner kaufen gibt es einiges zu beachten. Wenn man aber erst einmal weiß, was man machen möchte, ist es um einiges leichter eine Entscheidung zu treffen. Kann man sich nicht richtig entscheiden, greift man wie ich zu Freeskates. Zulegen kann man sich die Skates dann in einem Online-Shop wie hier.

Profitieren von unserem Test Inliner

Wer auf der Suche nach neuen Inlineskates ist, kann sich mit Hilfe von Tests eine Menge Zeit sparen. Auf verschiedenen Testseiten findet man viele Berichte und Testergebnisse von unterschiedlichen Skates. Dadurch werden einem als Käufer die wichtigsten Vor- und Nachteile auf einen Blick offenbart. Somit erspart man sich mühseliges suchen und recherchieren. Die Test Inliner bieten zudem oftmals eine Einschätzung der Preis/Leistung. Somit kann für das jeweilige Budget schnell eine Vorauswahl getroffen werden. Die eingeschränkte Auswahl kann anschließend genauer unter die Lupe genommen werden. Hierbei sollte besonderer Wert auf die Kugellager, die Rollen sowie die Verarbeitung gelegt werden. Am Besten vergleicht man die Berichte von verschiedenen Modellen miteinander.

test inliner

Test Inliner: Ein paar Kinder probieren ein paar neue Inlineskates :) (Bild: Walter Lim)

Test Inliner

Bevor man sich auf die Suche nach Tests macht, sollte man sich genau überlegen, was man eigentlich vor hat mit seinen neuen Inlinern. Bist Du auf der Suche nach hohen Geschwindigkeiten und vornehmlich auf Landstraßen unterwegs? Oder willst du eher durch die Stadt fetzen und auch mal einen Skatepark besuchen? Je nachdem ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an Rollengröße, -härte und Schienenlänge.

  • Große Rollen = Höhere Endgeschwindigkeiten aber geringere Wendigkeit
  • Kleine Rollen = Niedrigere Endgeschwindigkeiten aber erhöhte Wendigkeit
  • Kurze Schiene = Höhere Wendigkeit aber geringere Rollengröße möglich
  • Lange Schiene = Geringere Wendigkeit aber größere Rollengröße möglich und bessere Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten

Was letztlich für Dich in Frage kommt, kannst du nur selbst entscheiden. Für die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten gibt es aber verschiedene Skate-Modelle, die du nutzen kannst.

Freeskates

Die Freeskates (nicht zu verwechseln mit den Fitness Skates) sind die Allrounder unter den Inlineskates. Sie haben kurze Schienen und sind dadurch sehr wendig. Sie kommen trotzdem meist mit 80mm Rollen, die es ohne Probleme möglich machen auch längere Strecken mit guten Geschwindigkeiten zu fahren. Die Rollen sind zudem meist sehr hart, was für mehr Geschwindigkeit sorgt. Trotzdem lassen sie sich durch die kurze Schiene optimal manövrieren, was sie zu den perfekten Skates für die Stadt und den Skatepark macht. Sie sind zudem meist mit einem Hardboot ausgestattet, was besonders viel Kontrolle ermöglicht, die besonders für Tricks und Stunts nötig ist.

Fitness Skates

Fitness Skates sind die wohl verbreitetste Sorte. Sie sind eigentlich immer mit einem Softboot ausgestattet und sind für das gemütliche Fahren gedacht. Tricks und Stunts sind mit ihnen eigentlich nicht möglich, da der Softboot nicht genug halt bietet. Aber auch für das normale umherfahren sind sie fragwürdig. Ein Hardboot bietet einfach mehr Kontrolle.

Speedskates

Wie der Name schon sagt, sind die Speedskates für hohe Geschwindigkeiten konzipiert. Sie kommen meist mit 100mm Rollen und sind denkbar schwer zu manövrieren. Dafür bieten sie aber die höchsten Geschwindigkeiten auf Skates. Aber Vorsicht: Das Fahren mit diesen Skates ist extrem schwer zu lernen, da sie nur über einen niedrigen Schaft verfügen, wodurch erst eine gewisse Muskulatur im Knöchelbereich aufgebaut werden muss.

Fazit

Das nutzen von Inliner Tests lohnt sich allemal. Es spart viel Zeit, Arbeit und meistens auch bares Geld. Trotzdem muss man sich im klaren sein, was für Skates man eigentlich haben will. Außerdem lohnt es sich oft verschiedene Tests zu vergleichen. Am Anfang des Artikels haben wir bereits einen verlinkt. Außerdem findet sich noch ein weiterer z.B. hier.